Wie die Wirtschaftswoche berichtet legt der Ölpreis weiter zu. Dies wurde auch von der Opec plus als Kursfrist-Kurs bestätigt. Da der Ölverband die Perspektiven zur Nachfragepositiv bewertet, steigen die Preise.

Mittelfristig bleibt die Opec plus aber vorsichtig. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg am 2.6.21 um 21 Cent auf 67,93 Dollar. Am Dienstag erreichte der WTI-Preis mit zeitweise mehr als 68 Dollar den höchsten Stand seit Oktober 2018, Brent markierte ein Dreimonatshoch.

Mittelfristig bleiben die Rohölproduzenten vorsichtig, bestätigten jedoch am 1.6.2021 bei Ihrem Treffen eine geplante Produktionssteigerung ab Juli. Der weitere Verlauf der Coronakrise und die Entwicklung im Iran sind offene Punkte, die für Unsicherheit sorgen.

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Kay-Rieck

 

Über den Autor Kay Rieck

ist seit mehr als zwei Jahrzehnten als Investor im US Öl- und Gassektor tätig. Er war über viele Jahre als Finanzberater und Börsenmakler an der New Yorker Börse (NYSE) tätig.

Sein Interesse an der Öl- und Gasbranche und den damit verbundenen Assets entwickelte er schnell und baute seine Expertise im Investmentbanking und der Vermögensverwaltung beim New York Board of Trade und dem Chicago Board of Trade aus.

Unter Nutzung seines außergewöhnlichen Netzwerks an globalen Kontakten gründete er 2008 sein erstes Öl- und Gasförderunternehmen in den USA und wählte Investitionen unter anderem im Haynesville Shale, Permian-Becken, Eagle Ford Shale, Dimmit County und überall dort aus, wo sich außergewöhnliche Renditeaussichten boten und bieten.