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Die Wahrheit über Alaska und neue Perspektiven

Sehr geehrte Aktionäre und Mitinvestoren der Deutsche Oel & Gas S.A.,

es erstaunt mich noch immer, dass die Mehrheit der Aktionäre nicht verstanden hat, was dazu geführt hat, dass unser Projekt in Alaska in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist. Deshalb ist es mir nun ein Anliegen, Ihnen persönlich die Gründe zu erläutern. Des Weiteren möchte ich Ihnen berichten, woran ich aktuell arbeite, um einen Weg zu finden, wie wir zusätzlich zur Klage unser investiertes Kapital zurückführen können.

Was bisher geschah:

Wir haben uns im Jahr 2009 auf das Alaska Projekt eingelassen, was zwar einen sehr langen Vorlauf, aber auch eine Tax-Credits-Absicherung hatte. Diese beschlossene Tax-Credits-Absicherung bestand aus einem gesetzlich verabschiedeten Subventionspaket vom US-Bundesstaat Alaska (Senate Bill 309 und House Bill 280), das Investitionen für Bohrarbeiten zu 65% erstattet und Ausgaben für Infrastruktur, Transport oder Weiterverarbeitung (Qualified Capital Expenditure) zu 45% erstattet hat. Auf dieser Grundlage und weil es das auf der Welt nicht allzu oft gab, haben wir uns im Jahr 2009 dafür entschieden. 

Leider musste ich im Jahr 2014 einen sehr teuren amerikanischen Finanzierungspartner mit an Bord nehmen, um die Finanzierungslücke über 200 Mio. USD für die Errichtung der Infrastruktur zu schließen. Dies war notwendig, da der deutsche Kapitalmarkt, welcher bis dato unsere Hauptfinanzierungsquelle war, u. a. durch staatliche Regulierungen fast nicht mehr existent gewesen ist und wir dadurch fast 90% weniger Kapital zur Verfügung hatten. Trotz aller Widrigkeiten (weniger Kapital zur Verfügung, schlechtes Wetter….) hatten wir es dennoch geschafft, im Jahr 2015 die Infrastruktur, bestehend aus einer Pipeline, einer Förderplattform und einer Verarbeitungsanlage an Land fertigzustellen, sodass fortan die Gasproduktion aus den zwei bereits fertiggestellten und an die Infrastruktur angeschlossenen, Gas-Wells starten konnte.

Um noch einmal hervorzuheben, was dies damals für uns alle bedeutet hat: Zu diesem Zeitpunkt hatte die DOGSA bereits über 500 Mio. Euro investiert und über 200 Mio. Euro an Tax-Credits verdient und ausbezahlt bekommen. Außerdem waren die größten Projektrisiken überwunden, denn wir hatten im „Nirgendwo“, im Süden von Alaska als erstes Bohrunternehmen nach über 20 Jahren eine vollständige Infrastruktur errichtet. Zudem hatten wir Gasabnehmer mit langjährigen Abnahmeverträgen und einen starken Finanzierungspartner an unserer Seite, der bereit war, die nötigen Schritte zu gehen, um die Deutsche Oel & Gas S.A. weiter zu entwickeln.

Gleichzeitig kam in den Jahren 2014/15 der große Ölpreisverfall, ausgelöst durch eine Überproduktion von Gas durch Fracking und einer geringeren Nachfrage von Öl aus Ländern wie zum Beispiel China. Zusätzlich hat die OPEC ihre Fördermengen beibehalten. Durch dieses Überangebot an fossilen Brennstoffen ist der Ölpreis im Jahresverlauf 2015 um gut 45% gefallen. 

Da nun im Haushalt Alaskas die Öl- und Gasreserven neu berechnet wurden, ist ein enormes Haushaltsdefizit entstanden, was dazu führte, dass der Gouverneur von Alaska im Jahr 2016 die Auszahlung der von uns bereits verdienten Tax-Credits aussetzte, um somit die nach seiner Meinung „reichen“ Ölkonzerne nicht mehr zu unterstützen.

Nochmals zur Klarstellung, wir warteten auf die Auszahlung von mehr als 160 Mio. USD verdienter Tax-Credits, und die Auszahlung bzw. Auszahlungsmodalitäten sind noch immer nicht geklärt. Natürlich bringt eine so große Finanzierungslücke jedes Unternehmen in Schieflage, insbesondere Unternehmen, welche sich noch in der Investitionsphase befinden. 

Das uns bereits seit Jahren vorgeworfene Schneeballsystem hat also nachweislich in Alaska mehrere Gasbohrungen durchgeführt, eine Infrastruktur inkl. Pipeline, eine Landverarbeitungsanlage und eine Produktionsplattform erstellt und dabei Tax-Credits in Höhe von über 360 Mio. USD verdient, wovon auch nachweislich rund 200 Mio. USD ausbezahlt wurden.

Trotz all diesen beschriebenen Problemen haben wir in Alaska ein Projekt mit zwei Gasproduktionen inkl. Infrastruktur und langfristigen Gaslieferverträgen. Einzig der Cashflow aus der Produktion konnte nicht von uns vereinnahmt werden, da unser vorhin beschriebene US Finanzierungspartner (ECP) die gesamte Produktion zzgl. der Sicherungsübereignung des Projektes als Kreditsicherheit verlangte. Daraus resultierend hat ECP im April 2018 die operative Ebene des Unternehmens übernommen, um selbst das Unternehmen zu führen. Die Folgen daraus waren ebenso dramatisch wie traurig; ECP bohrte für über 80 Mio. USD eine weitere (vierte) Gasproduktion (wir hatten immer mit 40 Mio. USD kalkuliert), welche nur kurz für 10 Tage produzieren konnte, da man bei der Inbetriebnahme fehlerhaft gearbeitet hat. Des Weiteren hat man für den Flow-Test unserer bereits gebohrten, dritten Bohrung Fehler in der Berechnung gemacht und diesen nicht über die Produktionsplattform nach außen gemacht, sondern direkt in die Pipeline gesetzt, um Zeit, Geld und Rohstoffe zu sparen und um natürlich für die hochbezahlten Manager von ECP hohe Bonuszahlungen zu verdienen. Im Resultat wurden damit jedoch Bohrliquids und Wasser mit in die Pipeline gespült, was diese zufrieren ließ und zu einem zweimonatigen Produktionsausfall, Verlust sämtlicher Gaslieferverträge und zur Zerstörung von Teilen der gastragenden Formation im Boden führte.

Liebe Mitinvestoren, was ich Ihnen gerade im Groben geschildert habe ist der Tatbestand, gegen welchen wir im Moment eine Schadenersatzklage im Gegenwert von aktuell USD 650 Mio. gegen ECP führen. 

Zusammengefasst nochmals die wesentlichen Gründe für die Entwicklung in Alaska:

  • Finanzierungspartner mit teuren Konditionen
  • Wegfall Tax-Credits-Auszahlung
  • Übernahme der operativen Ebene durch den Finanzierungspartner
  • Fahrlässige Managemententscheidungen durch den Finanzierungspartner
  • Meiner Meinung nach, vorsätzliche Zerstörung und Beschädigung der Gasformation durch den Finanzierungspartner.

Neue Perspektiven:

Ich selbst habe mit insgesamt rund 25 Mio. €, ein Großteil meines Privatvermögens, in Alaska investiert und bin somit genauso betroffen wie Sie. Deshalb ist es für mich auch so elementar wichtig, die Investition nicht abzuschreiben, sondern die richtigen Schlüsse zu ziehen, um für das Gesamtinvestment die höchstmögliche Sicherheit zu schaffen.  Dabei sitzen wir zusammen im gleichen Boot, und ich biete Ihnen an, diese Sicherheit mit mir zusammen zu nutzen. 

Gleichzeitig muss ich aber auch zu unserem Schutz Folgendes klarstellen: Wer lieber den Weg mit den Anlegerschutzanwälten (bisher alle erfolglos) gehen möchte, und uns bzw. die DOGSA verklagt, der wird von dieser Möglichkeit ausgeschlossen. Resch & Co. und wie sie alle heißen haben noch keinen einzigen Rechtsstreit gewonnen und haben darüber hinaus in der Zwischenzeit mehr Klagen gegen sich als wir gegen uns. Solche Anwälte sind darauf aus, Ihre Rechtsschutzversicherung zu plündern und haben kein wahres Interesse daran Ihnen etwas Gutes zu tun.

Warum ich aber noch daran festhalte, das kann ich Ihnen erklären!

Ich habe Ihnen versprochen, dass ich mich mit allem was in meiner Macht steht um Ihr Geld kümmern werde und solange ich lebe wird das so sein. Aus diesem Grund werde ich auch, was die Klage angeht, bis zum letzten Mann kämpfen, aber Sie wissen ja

„auf der See und vor Gericht ist alles in Gottes Hand“.

daher fällt es mir schwer zu verstehen, wie man tatenlos zuschauen und seinem Geld hinterher weinen kann.

Da es nicht Teil meiner Natur ist passiv zuzuschauen, habe ich frühzeitig beschlossen, ein neues Projekt zu entwickeln und so eine Alternative zu schaffen, die es uns allen ermöglicht, zusätzlich zur Klage das investierte Geld zurückzuführen.

Deshalb machen wir im neuen Projekt folgendes:

  1. Keine Partner im Projekt, welche die Mehrheit übernehmen könnten
  2. Schnelle Erträge erwirtschaften
  3. Keine Fremdfinanzierungen (lieber ein Projekt langsam entwickeln, als zusätzliche Risiken einzugehen)
  4. Keine langfristigen Engagements, sondern schnelle Rückflüsse.

Das Grundprinzip, das ich verfolge, ist wie folgt: Wer uns hilft, dem helfen wir. Wer uns nicht hilft oder uns verklagt, der muss halt auf die Klage warten. Das ist der Deal, einen anderen Deal wird es nicht geben und da gibt es auch keine Kompromisse.

Die Kontakt-E-Mail meines Kooperationspartners, der Sie mit allen nötigen Informationen rund um das Projekt und mit Informationen zu den Beteiligungsmöglichkeiten versorgt lautet:

info@smusag.de

Ich zähle auf jeden einzelnen von Ihnen. Helfen Sie uns, damit wir Ihnen helfen können. 

Mit Besten Grüßen Ihr 

Kay Rieck

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